Germania Metternich


Fußballclub Germania Metternich 1912 e.V.

Vereinsadresse:  Osterhausstraße 1, 56070 Koblenz
Gegründet:  1912
Vereinsfarben:  blau-weiß
Stadion:  Stadion in der Kaul
Weiteres Stadion: 

Webseite:  www.fc-metternich.de
     


Saisonübersicht

Vereinshistorie

Der Fußballclub Germania aus dem Koblenzer Stadtteil Metternich hatte seine große Zeit in den 50er und 60er Jahren. In dieser Phase pendelten die Blau-Weißen zwischen der zweiten und der dritten Liga. 1912 gegründet, arbeitete sich die Germania erst nach dem Zweiten Weltkrieg nach vorne. 1956 stiegen sie erstmals in die Amateurliga Rheinland auf und schafften sofort im Aufstiegsjahr die Meisterschaft und den Sprung in die 2. Oberliga. Hier schrammten sie nur knapp am Klassenerhalt vorbei; auf Viktoria Hühnerfeld und den VfL Trier fehlte am Ende nur ein einziger Punkt. In der Amateurliga belegten sie zweimal in Folge den ersten Rang, stiegen aber erst im zweiten Jahr wieder in die zweite Liga auf.

Nun gelang es, sich zu etablieren: Platz 4 bedeutete im ersten Jahr die beste Plazierung der Vereinsgeschichte. In den beiden Folgejahren belegten sie jeweils Mittelfeldplätze. Das reichte nicht für die Qualifikation zur Regionalliga. Wieder zurückgestuft in die Amateurliga, holten sie dort direkt im ersten Jahr die Meisterschaft und stiegen mit einem Jahr Verspätung im zweiten Amateurligajahr doch in die Regionalliga auf, die sich allerdings als zu stark besetzt erwies: Mit nur vier Saisonsiegen ging es als Tabellenletzter wieder zurück in die Amateurliga.

Die Saison hatten sie auf dem heimischen Hartplatz in der Kaul gespielt, wofür eine Sondergenehmigung des DFB erforderlich war. Den Umzug ins oberligaerprobte Stadion Oberwerth hatte die Stadt Koblenz zuvor verwehrt. Es gelang als Tabellenerster der direkte Wiederaufstieg. Damit hatten die Blau-Weißen übrigens das Kunststück fertiggebracht, ihre ersten fünf Spielzeiten in der Amateurliga Rheinland auf dem ersten Platz zu beenden.

Für ihre zweite Regionalligasaison durften sie dann doch ins Stadion Oberwerth umziehen. In der ungewohnten Umgebung waren die Metternicher jedoch völlig überfordert und spielten die schlechteste Saison der Regionalliga-Südwest-Historie: In 30 Spielen gelangen lediglich drei Unentschieden, und mit der katastrophalen Bilanz von 3:57 Punkten und 19:114 Toren verabschiedeten sie sich endgültig aus der Regionalliga.

Von 1967 bis 1972 traten sie dann noch in der Amateurliga Rheinland an, kamen aber nicht mehr in die Nähe der Aufstiegsränge und verschwanden dann in den lokalen Klassen, gaben 1983-85 nochmals ein zweijähriges Gastspiel in der Verbandsliga und erlebten erst 1997 einen zweiten Frühling: Nach drei Jahren in der Verbandsliga stiegen sie in der Saison 1999/2000 in die Oberliga Südwest auf. Auch hier blieb es aber bei einem einjährigen Gastspiel, und wieder kassierten die Blau-Weißen mehr als hundert Gegentore: Vier Saisonsiege und 16 Punkte bedeuteten nur deshalb nicht den letzten der 21 Plätze, weil parallel der SV Prüm komplett zusammenbrach und ans Ende des Klassements einsortiert wurde. Es folgten noch zwei Verbandsligajahre, und seitdem treten die Metternicher in der Bezirksliga an.